Die Sleeve-Gastrektomie ist eine Methode zur Behandlung von Fettleibigkeit. Diese seit Anfang der 2000er Jahre weit verbreitete Methode ermöglicht es den Patienten, ihr Übergewicht schnell zu verlieren. Sie verbessert sowohl das Aussehen der Patienten als auch die Risiken gewichtsbedingter Krankheiten.

WAS IST EINE SLEEVE-GASTREKTOMIE?

Die Sleeve-Gastrektomie ist ein Verfahren, bei dem etwa 80 % des Magens entfernt werden. Infolge dieses Eingriffs schrumpft der Magen erheblich. Daher wird diese Methode auch als Magenverkleinerungsoperation bezeichnet.

Der schrumpfende Magen ist mit viel weniger Nahrung gefüllt als zuvor, so dass die Patienten mit weniger Nahrung ein Sättigungsgefühl haben. Dieser Umstand hilft den Patienten, weniger zu essen und weniger Kalorien aufzunehmen. Weniger Kalorien wiederum sorgen für einen schnellen Verlust von Übergewicht.

Die betreffende Methode ist nur für Patienten mit Fettleibigkeit geeignet. Sie wird nicht bei Personen angewandt, die nicht fettleibig sind, aber Übergewicht haben und dieses nicht loswerden können. Daher ist es wichtig zu wissen, dass die Zielgruppe begrenzt ist.

Die Kandidaten für die entsprechende Operation müssen einen Body-Mass-Index von 35 und mehr haben. Aber auch fettleibige Personen mit einem geringeren Body-Mass-Index, die jedoch an ähnlichen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes leiden, können sich einer entsprechenden Operation unterziehen. Die endgültige Entscheidung trifft hier der spezialisierte Chirurg.

WIE WIRD DIE OPERATION DER MAGENMANSCHETTE DURCHGEFÜHRT?

Die Sleeve-Gastrektomie-Operation selbst besteht aus verschiedenen Phasen. Am Anfang der jeweiligen Phasen steht die Vorbereitungsphase. Die Vorbereitungsphase dient dazu, herauszufinden, ob der Kandidat für diese Operation geeignet ist und um eventuelle Risiken zu verringern.

Diejenigen, die die Vorbereitungsphase ohne Probleme bestehen, werden zum chirurgischen Eingriff gebracht. Der chirurgische Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und besteht aus den folgenden Schritten:

– Wenn der Gesundheitszustand des Patienten geeignet ist, wird die geschlossene Operationsmethode (laparoskopische Chirurgie) bevorzugt und es werden 4-5 Schnitte von 1 cm Größe im Bauchraum gesetzt.

– Durch einen dieser Schnitte wird eine lange und dünne Kamera in die Bauchhöhle unter die Bauchdecke geschoben. Die von der Kamera aufgenommenen Bilder werden auf den Bildschirm projiziert. In diesem Stadium werden sowohl die reibungslose Funktion der Kamera als auch der allgemeine Zustand der Bauchhöhle untersucht.

– Nach diesem Schritt werden durch weitere Einschnitte medizinische Instrumente zugeführt.

– Ungefähr 80 Prozent des Magens werden entfernt. Vor diesem Eingriff wird ein Kalibrierungsschlauch in den Magen eingeführt. Dieser Schlauch hat in der Regel einen Durchmesser von 13 mm.

– Der Schlauch wird an den rechten Magenrand gelegt. Mit diesem Schlauch wird der Magen, der im Bauchraum verbleiben wird, geformt.

– Der Kalibrierschlauch ist äußerst wichtig, um mögliche Verengungen und Verstopfungen zu vermeiden.

– Während des Formungsprozesses wird ein spezielles Gerät verwendet, das sowohl schneiden als auch verbinden kann (Stapler). Der Teil des Magens, der mit diesem Gerät verbunden wird, wird als Klammernaht bezeichnet.

– Nach diesen Eingriffen wird die Klammernaht auf Undichtigkeiten überprüft. Diese Prüfung wird mit Druck und speziellen Flüssigkeiten durchgeführt.

– Wenn festgestellt wird, dass keine Leckagen in den Kontrollen vorhanden sind, ist der Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Auch während des Kontrollprozesses wird Gewebeklebergel verwendet. So wird das Risiko einer Leckage an dieser Stelle in späteren Prozessen vollständig verhindert.

Nach der Operation werden die Patienten ins Krankenhaus gebracht und dort unter Kontrolle gehalten. Sie werden sowohl ernährt als auch auf Leckagen kontrolliert. Darüber hinaus werden auch Bauchschmerzen und hohes Fieber kontrolliert. Denn diese Symptome gelten als die wichtigsten Anzeichen für eine Staplerleckage.

RISIKEN DER MAGENHÜLSEN-OPERATION

Die Sleeve-Gastrektomie ist ein chirurgischer Eingriff. Daher sind sowohl der chirurgische Eingriff als auch die durchgeführten Verfahren mit Risiken verbunden. Obwohl die Wahrscheinlichkeit dieser Risiken sehr gering ist, sollten sie bekannt sein. Hier sind diese Risiken:

– Blutungen

– Infektion

– Rötung an der Operationsstelle

– Schäden an inneren Organen

– Undichtigkeit der Klammernaht aufgrund von Druck

– Übelkeit und Erbrechen aufgrund der Verengung im unteren Teil des Magens

Bei diesem Verfahren wird die Aufnahme von Nährstoffen nicht verändert, da im Dünndarm keine Verarbeitung stattfindet. Daher treten Probleme wie das Dumping-Syndrom, Vitamin- und Mineralstoffmangel nicht auf.

Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfe unmittelbar nach dem Eingriff klingen im Laufe der Zeit spontan ab und bedürfen keiner Behandlung.

Die Nebenwirkungen und Risiken sind äußerst schwerwiegend, aber die Inzidenzraten sind sehr niedrig. Durch die Wahl eines erfahrenen Chirurgen kann die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen bei der Operation der Magenmanschette sogar noch weiter gesenkt werden.

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